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Isa's Sicht

"Ey du hast doch ne totale Macke seit du diese Dana kennst, hau do ab!!" brüllte Isa durchs ganze Haus und knallte ihre Zimmertür zu. Dann atmete sie erstma durch und hörte wie aus dem Zimmer ihrer Schwester laute Rock-Musik durchs Haus plärrte. Ärgerlich wandte sie sich von der Tür ab und drehte sich um, langsam sah sie sich in ihrem Zimmer um, als hätte sie es noch nie gesehn. Ihr blick blieb schließlich an dem großen Spiegel über ihrer Komode hängen. Mit bösen Blick und nachdenklich sah sie hinein, genauso böse und nachdenklich starrte ihr Spiegelbild zurück, ein Gesicht, das sie nur zu gut kannte. das Gesicht ihrer schwester. ihrer Zwillingsschwester. Sie dachte daran das diese jetzt vllt das gleiche tat. "Nein das tut sie nicht!" sagte sie laut únd entschloßen zum Spiegel.
Niemand der sie kannte würde sagen das sie sich ähnlich wären, nein nicht mehr! Während sie immernoch den Spiegel starrte, veränderte sich die Szene vor ihrem inneren Auge und sie sah 2 kleine, fast völlig gleichaussehende Mädchen die vor dem Spiegel standen und mit den Schinkutensilien ihrer Mutter spielten. Das einzige was sie unterschied war ein kleiner Leberfleck, den das eine Mädchen am Hals hatte. Ohne diesen würde man sie nicht auseinanderhalten können, mit denselben dunkelblonden Locken und dengleuchen blauen Augen. Die Mutter stand in der Tür und beochbachtete ihre beiden Töchter Kris und Isa mit sichtlichem Stolz. Noch ahnte keiner von ihnen, was sich später einmal zwishcne diesen beiden süßen Mädchen abspielen würde. Niemand konnte wissen das es etwas schlimmes geschehen würde, und hätte es einer gewusst, hätte er es nicht geglaubt, so fröhlich und verbunden wie die zwillinge waren.

Isa saß noch immer vor dem Spiegel und dachte versonnen an die Tage, in denen sie und ihre Schwester sich noch so ähnlich waren wie damals als Kinder vor dem Spiegel. Sie waren in den gleichen Kindergarten gegangen, in die gleiche Schule und immer in die gleiche Klasse, etwas anderes wäre für jeden unvorstellbar gewesen. Sie hingen so sehr aneinander, das es unmöglich schien sie zu trennen. Später dann waren sie in der gleichen Clique, der ihres Bruders Sam und seiner Freunde. Sam war 2 jahre älter als sie, aber ganz selbstverständlich waren sie vonanfang an in der Clique mit dabeigewesen. Hatten die Freundinnen und Geschwister der anderen kennengelernt uns sich mit allen gut verstanden. Sie waren immerbei den Bandproben der 10 Jungs mitdabei gewesen, hatten sie unterstützt und später waren sie dabei wie die Jungs ihr 1. Konzert gaben, ihre 1 Single rausbrachten und immer berühmter wurden.
Sie hatten zusammen und mit den Jungs soviel erlebt das es zunächst kaum auffiel das sie sich immer häufiger stritten und Tagelang nicht miteinander redeten. Als Kris sitzengeblieben war und das Jahr wiederholen musste, während Isa eine Klasse über ihr war, hatten sich sie immermer entfernt. Sie waren auch alleine klargekommen, hatten neue Freundinnen gefunden. Zunächst hatten sie sich immernoch in den Pausen getroffen und über die neuen Klassen gelästert. Aber auch das hatte sich mit der Zeit erledigt. Sie sahen sich nur noch zu hause un wenn die Jungs mal Pause hatten und zuhause waren und die alte Clique etwas unternahm.Sie wussten schon lange, das sie nur noch aneinander vorbeilebten. Aber den andren war es erst aufgefallen als Kris mit schwarzgefärbten Haaren und ebensolchen Klamotten vor ihnen gestanden hatte. Sie erinnerte sich daran wie geschockt sie gewesen war. Es war als hätte man ihr ein Stück ihrere Seele genommen, sie konnte das nicht verstehen wie Kris ihre Haare und ihr Aussehen zu ruinieren konnte. Die Schuld daran gab Isa Dana...

Ein lautes Klingeln riss sie aus ihren Gedanken, die zuckte zusammen und erinnerte sich daran wo sie war. Schnell lief sie zum Telefon was auf ihren Nachttisch stand und ging ran: "Mary-Isabel Foulkes?" "Isaa!!" lachte die die ihr nur allzugut bekannte Stimme ihren besten Freunds Jays entegen. "Jayyyy!" kreischte sie back. "find das ja so ulkig wie du dich immer mit deinem ganzen Namen meldest!" gluckste jay noch immer. "ja deshalb tu ich das ja auch!!" kicherte sie nun auch und jeglicher streß war vergessen. jay brachte sie einfach immer zum lachen, egal wie schlecht es ihr ging. "Und hast Lust später mal vorbeizukommen? Hab neue Filme bekommen, was hälst von Saw2??" "Ja klar komm ich nachher vorbei aber nee den guck ich mir nicht an!!!" "Och sei doch ma net son Ängsthäschen Isalein!" "Brauchst hier gar nicht mit Isalein anzufangen, na ok ma shen, du hast bestimmt noch mehr gute Filme!" versuchte sie noch abzulenken. "Nix da Sweety! ok dann so bis 7 oder?!" "Ja ist ok!" "dann bye" "ja tschüß". Als sie auflegte grinste sie noch immer. Sie sah kurz auf die Uhr 'ah 3 stunden hab ich noch. dann leg ich mich no nen bissel hin un ruf dann nochma Lee an." dachte sie sich udn ließ sich aufs Bett fallen.


Kris' Sicht

Wütend ging auch Kris in ihr Zimmer. Sie schaltete ihre Stereoanlage an und drehte den Volumenregler ¾ um. Ihr war es egal ob sie das ganze Haus beschallte und die anderen stört, sie wollte jetzt einfach ihre ruhe haben und allein sein. Unfreiwillig schaute sie in ihren Spiegel der schräg gegenüber der Anlage hing. Ein bös und nachdenklich dreinschauendes Gesicht starrte sie an. Sie schaute nach oben und blickte auf das Foto das am Spiegel hing. Es zeigte sie und ihre Zwillingsschwester als kleine Mädchen, die man auf dem ersten Blick nicht unterscheiden konnte. Nach ein paar Sekunden wand sie sich wieder ab, schüttelte den Kopf und lief zum anderen Ende ihres Zimmer. Nachdem sie das Fenster gekippt hat, die Gardinen ein wenig zugezogen, warf sie sich auf ihr Bett und starrte die Decke an. Warum ist Isa eigentlich so unfreundlich zu ihr? Früher waren sie doch immer diese zwei süßen, immer fröhlichen, zum verwechseln ähnlichen und unzertrennlichen kleinen Mädchen. Doch jetzt, jetzt sind sie wie Feuer und Wasser. Sie sind älter geworden und haben ihre eigenen Persönlichkeiten entwickelt. Mit dem erwachsen werden fing nicht nur die Abnabelung von den Eltern an, sondern auch zur Zwillingsschwester. Und als Kris dann auch noch sitzen blieb und auf einmal alleine in der Klasse war und ganz auf sich allein gestellt, mussten sie feststellen, dass jede von ihnen auch alleine klar kommen konnte und nicht mehr von der anderen abhängig war. Kris hat schnell Anschluss in der neuen Klasse gefunden und angefangen mehr mit denen zu machen, als die ganzen Nachmittage mit Isa zu verbringen. Dana wurde zu ihrer besten Freundin und nahm mehr oder weniger die Position von Isa ein. Doch warum Isa ihr die Schuld für Kris’s Veränderung gab konnte Kris nicht verstehen. Ok, sie hatte Kris wohl zur Rockmusik geführt, doch war es allein Kris Entscheidung von der Hip Hop Szene in die härtere Rock Szene überzugehen. Und eine Vollblut-Rockerin ist Dana auch nicht. Dana hört auch viel Hip Hop und ist die Freundin von Kenz, Kris bestem Freund, der wohl am besten über sie Bescheid weiß, und Mitglied in der Band von Sam ist. Jedoch ist Dana’s älterer Bruder Raphael von den Rockern und so kam Kris auch mit Rock in Berührung wenn sie bei Dana war. Raphael war immer freundlich zu ihr und lud sie auf Gigs von ihm und seiner Band ein. Hinterm Schlagzeug ist er echt unschlagbar musste sie bei jedem Gig feststellen. Je mehr Rock und auch Punk Bands sie kennen lernte und mehr über Rock erfuhr und Raphael und seine Freunde kennen lernte, desto mehr faszinierte sie diese Szene, die Leute und die Musik. Ihr wurden auf einmal andere Sachen wichtig und ihr Geschmack veränderte sich Grundlegend. Der Flow, der Rap, das Aussehen standen nicht mehr ganz oben. Sie wurden verdrängt von Gitarren, Schlagzeug und Bass; Unabhängigkeit, eigener Meinung und deren Vertretung. Doch sich ganz von ihrem alten Leben verabschieden tat Kris nicht. Sie blieb immer noch in ihrer alten Clique, auch wenn sie sich oft als fünftes Rad am wagen fühlt. Mit ihr hatte sie viel erlebt und ohne einige dieser Personen konnte sie es sich nicht, zumindest jetzt noch nicht, vorstellen zu leben. Ihren großen Bruder Sam hatte sie schon immer bewundert und zu ihm gehalten. Damals als er anfing sich für Musik und rappen zu interessieren und ein ganz großer MC werden wollte, gehörte sie zu den jenigen die an ihn glaubten und unterstützten. Sie hatte immer ganz fest an ihn geglaubt und versucht mit ihrer humorvollen Art ihn wieder aufzubauen und zu ermutigen, wenn es für Blazin Squad einen Schritt nach hinten ging. Für sein Durchhaltevermögen hat sie ihn immer bewundert. Sam war ihr großes Vorbild und sie hat immer auf ihn gehört und seine Ratschläge befolgt und viel Wert auf seine Meinung gelegt. Und er hat es dann ja auch geschafft und jetzt sind Blazin Squad die momentan begehrteste Band in UK. Auch Kenz spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Denn er versteht sie und heitert sie immer wieder auf. Kenz ist immer für die da und wohl auch der einzige mit dem sie wirklich über alles reden kann, auch über ihre Gefühle, die sie vor allem seit ihrer Wandlung so gut wie nicht mehr zeigt und für sich behält. Und Gefühle verbindet sie auch mit einer weiteren Person aus der Clique. Mit Stu. Stu ist ihr Freund und ihre erste große Liebe. Seitdem sie zusammen sind, ist sie glücklich mit ihm und überhaupt und hofft das es für immer so bleibt. Doch auch in der Beziehung hinterlässt die Veränderung so langsam Spuren. Sie hat zwar noch Gefühle für Stu, doch weiß sie nicht ob die Beziehung noch lange Bestand haben wird. Die Clique hatte anfangs nichts gegen Kris neue Interessen und hat es auch nicht so krass wahrgenommen, vor allem nicht die Trennung der Zwillinge. Doch seit Kris sich die Haare schwarz gefärbt hat und vom Aussehen schon mehr Rock als Hip Hop zugeordnet werden kann, blieb auch ihnen die komplett Veränderung nicht verborgen. Doch akzeptierten die meisten Kris Entscheidung, es ist schließlich ihr Leben und sie muss selbst entscheiden was sie will. Im Gegensatz zu Isa, die seitdem noch viel gereizter Kris gegenüber ist und ihr noch mehr aus dem weg geht. Und wenn sie zusammen sind dann eigentlich nie in friedlicher natur sondern immer nur am streiten oder total ignorieren. Kris konnte Isa’s Reaktion nicht verstehen. Was ist denn so schlimm daran sich die Haare zu färben. Hatte Isa sich nicht letzten Sommer blonde Strähnchen ins haar machen lassen?! Außerdem kann sie jetzt doch froh sein das sie sich nicht mehr wie ein Ei dem anderen glichen und als zwei individuelle Persönlichkeiten gesehen werden und nicht mehr nur als die Foulkes Zwillinge, die immer alles zusammen machen. Sie sind zwei eigenständige Personen und das kann man jetzt auch sehen. Und darüber ist Kris auch ganz froh. Sie hatte es immer satt nur als das Klon ihrer Schwester gesehen zu werden. Trotz der lauten Musik schlief Kris ein und bemerkte nicht, wie es an der Tür klopfte. Vorsichtig öffnete Sam die Tür und schaute rein. Als er Kris auf dem Bett schlafen sah, ging er rein und machte erst mal die Musik aus. Er schaute noch mal kurz auf Kris und ging wieder raus. „Sie schläft, kannst aber trotzdem hier bleiben und auch in ihrem Zimmer warten bis sie wieder wach ist. Ich jedoch geh gleich weg. Ist deine Entscheidung, was du machst.“ Rief Sam die Treppe runter wo Stu stand, der seine Freundin spontan besuchen wollte. „Ich bleib hier und warte in ihrem Zimmer, hab heut sowieso nix vor. Geh dann mal zu ihr. Viel Spaß nachher noch.“ Zwinkerte Stu Sam zu während er die Treppen hochging und ihm freundschaftlich auf die Schulter klopfte. Er ging in Kris Zimmer und legte sich zu ihr aufs Bett. Er spielte mit ihrem Haar und döste dann auch ein.


(3) Isa's Sicht

Ein leises Klopfen liess Isa aufschrecken. "Jaa?" fragte sie noch sehr verschlafen. Die Tür ging auf und Sam kam ins Zimmer. "Oh hab ich dich geweckt? Das wollt ich nicht! Kris schläft auch grad, ihr habt merkwürdigerweise immer die gleichen angewohnheiten!" plapperte er drauf los und lächelte. Isa wandte sich von Sam ab und saß nun mit dme Rücken zu ihm "Achja haben wir das? War mir nicht bewusst das ich asseh wien Gruftie!" "Hey jetzt hör doch mal auf dauernd über Kris herzuziehen. Was hat sie dir denn getan?!" während er sich zunächst noch sauer anhörte schwang dennoch viel Traurigkeit und Sorge in seiner Stimme mit. Er setzte sich neben Isa aufs Bett und nahm sie in den Arm. "Na?" fragte er nochmal als sie nicht antwortete. "Nix hat sie mir getan außer das sie wie die letzte Schreckschraube rumrennt! Ich meine guck sie dir doch mal an! Würde mich nicht wundern wenn sie bald als Satanistin in der Zeitung steht!" "Isabel jetzt mach aber ma nen Punkt! Was soll das denn? Nur weil sie sich die Haare gefärbt hat und dunklere Klamotten anhat als sonst?! Du hast dir doch auch die Haare gefärbt und die Klamotten die du vor 3 Jahren anhattest, ziehst du jetzt auch nicht mehr an!" "Weil sie sich die Haare gefärbt hat?!" äffte Isa Sam nach. "Nein weil sie uns alle blamiert! Siehst du das denn nicht? Sie ist in unsrer Clique und rennt auf einmal rum wie die letzte Vogelscheuche! Sie passt nicht mehr zu uns, seit DIESE Dana ihr ne Gehirnwäsche verpasst hat! Anders kann ichs mir nicht erklärn, wie sie an diesen Rock Mist rangekommen ist! Zudem seid ihr auch noch berühmt! Was denkst du denkt die Presse bzw. die Leute über sie?? Im Internet stehn schon genügend Berichte über 'die verkorkste Schwester' von Blazin's Sam!" platze es aus Isa raus. Sam sah sie geschockt an. "Ich hätte nicht gedacht das du so oberflächig bist! Dir kommts doch auch nur aufs Äußere an und wnen Jemand seinen Stil ändert, der dir nicht passt, schiebst du denjenigen gleich ab! Ich glaub das nicht! Mensch, Isa, das ist deine Schwester!" "Ich bin nicht oberflächig! Sie hat doch nicht nur ihren Stil geändert, sondern ihre ganze Art! Seitdem sie nur noch bei diesen Rockern rumhängt ist sie so anders geworden, hast du nicht gemerkt, wie sie sich von Stu entfernt? Wahrscheinlich hat sie längst was mit einem von diesen Möchtegernrockern!" Sam stand vom Bett auf und ging zur Tür und öffnete diese. "Ich glaube du solltest wirklich mal ein paar Dinge überdenken! Wir wohnen hier schließlich alle unter einem Dach und diese Zickereien von dir tragen nicht gerade zum Familienfrieden bei!" sagte er noch und schloß die Tür von außen. "Sam!" rief Isa ihm leise nach. Langsam öffnete sie die Tür wieder "Ja?" "Es tut mir Leid. Ich wollte dich nicht so anmeckern! Du weißt wie wichtig du mir bist! Aber diese ganze Situation ist nicht einfach, und schon gar nicht für mich!" langsam ging sie auf ihren großen Bruder zu und nahm in dann schließlich in den Arm, was er auch erwiderte. "Nein einfach ist es nicht, aber meinst du nicht, dass du das einfach mal akzeptieren solltest?" "Ja du hast Recht, vllt sollte ich das versuchen!" Sam lächelte Isa an und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "So wieso ich eigentlich zu dir gekommen bin, ich wollt dir Bescheid sagen, dass Stu grad bei Kris ist und ich jetzt zu Lee gehe, hast du noch was vor heute?" "Ja, dann darfst mein Boo auch gleich ganz doll knuddeln von mir! Ja ich geh gleich noch zu Jay, nen paar DVD's angucken." sam lachte "Naja reichts auch wenn ich Lee von dir grüße?" Isa lachte mit, aber Sam merkte über seine Erleichterung, gar nicht, dass es sich eher gespielt anhörte. "Ja klar, wollt ihn jetzt sowieso nochma anrufen!" smilte sie back. "So dann mach ich mich jetzt auch los, bis dann ma Lil Sis!" "Ja viel spass heute abend, und pass auf Lee auf!" grinste Isa noch. Dann verschwandt Sam durch die Tür und wenige Sekunden später fiel die Haustür ins Schloß.


(4) Kris' Sicht

Durch ein brummen schreckte Stu auf. Er schaute sich im Zimmer um und stellte fest das es von Kris vibrierenden Handy kam, das auf der Fensterbank lag. Er stand auf und nahm es. New textmessage. Warum sollte Kris etwas dagegen haben das er die SMS öffnet, schließlich ist er ihr Freund und es könnte ja auch was wichtiges sein. ‚Hey Kris. Lust heut Abend mit auf ein Festival zu gehen? Marc ist krank und überlässt dir seine Karte. Hol dich um 7 ab wissen nicht wie lang das geht, ist außerhalb der City. Kannst bei mir pennen. HDL Raphi PS GD werden auch dabei sein ` Sauer lies er sich auf Kris Bett fallen und das Handy landete auf dem Boden. Erschrocken fuhr Kris hoch. „Oh, hey, du bist`s nur. Dachte du wärst heute unterwegs. Bist du schon lange hier? Stimmt was nicht, du machst nicht grade einen glücklichen Eindruck?“ begrüßte Kris Stu erst mal und lehnte sich an ihn. „ Nö hab’s mir anders überlegt und dachte verbring ich meine freie Zeit mit dir.“ Versuchte Stu seine Wut zu unterdrücken. „Aso, schön. Was war das eben eigentlich für ein Knall?“ „Ah das, das war nur dein Handy.“ „Mein Handy?“ „Ja, es ist vom Bett runtergefallen als ich mich gesetzt habe.“ „Vom Bett? Aber ich hatte es doch auf die Fensterbank gelegt, wie immer, oder? Egal.“ Sie hob ihr Handy auf und sah die geöffnete SMS. „Du hast jetzt aber nicht meine SMS gelesen und mir nach spioniert oder?“ fuhr sie Stu etwas sauer an. „Hast du etwa Geheimnisse vor mir? Ich bin dein Freund. Es hatte eben vibrier und es hätte ja was wichtiges sein können.“ „Vertraust du mir etwa nicht mehr? Fängst du jetzt auch schon wie Isa an?“ „Jetzt mach aber mal Halblang. OK. Wer hat hier denn grund sauer zu sein, hä? Ich ! Und nicht du!“ „Wieso du, du hast doch in meinem Handy rumgeschnüffelt und nicht anders herum.“ Keiften sie sich an und wurden auch mal lauter. „Und?! Wer betrügt hier bitte wen?“ „Wie bitte? Was? Du unterstellst mir, dass ich dich betrüge. Hast du ne Gehirnwäsche von Isa abbekommen?“ „Ich unterstelle es dir nicht nur, ich weiß es. Und zwar mit diesem Möchtegernrocker Raphael.“ „Schön das du es vor mir weißt. Wie bitte schön kommst du auf diesen Schwachsinn?“ „Schwachsinn? Jetzt erst wird mir alles klar. Wie dumm war ich eigentlich. Hätte es doch gleich bemerken müssen. Hängst ständig mit dem rum und die ganze Zeit hast du nur von ihm geredet und geschwärmt. Wie toll der Schlagzeug spielen kann und das er nicht schlecht aussieht. Und Isa hat mich noch gewarnt, doch ich war so blind vor Liebe. Zum Glück hab ich die SMS gelesen. Brauchst mich nicht weiterhin anlügen.“ Brüllte Stu. Er stand jetzt mitten im Zimmer und schaute Kris böse und abwertend an. Geschockt saß sie auf ihrem und versuchte die Tränen zu unterdrücken. Sie konnte ihm nicht länger in die Augen schauen und auch überhaupt nicht ansehen. Sie nahm das Handy und las die SMS. „Was bitteschön meinst du? In der SMS steht nichts was dir auch nur den kleinsten Anhaltepunkt dafür geben könnte, das ich irgendwas mit Raphi am laufen habe.“ Forschte Kris aufgebracht nach. „Nein?! Tut es das nicht? Kannst bei mir pennen. HAB DICH LIEB!!! Und wie du ihn jetzt schon nennst. RAPHI. Und du willst mir wirklich sagen , das da nichts läuft?“ „Ja das tu ich. Man Stu da läuft wirklich nichts. Hab dich lieb, das schreibt jeder bei seinen Freunden, das hat doch nix zu bedeuten. Würde da I luv u stehen, dann ok. Aber so. Und nur weil er mir anbietet bei ihm zu übernachten heißt das noch lange nicht das er was von mir will. Er ist einfach nur nett, lädt mich ein und macht sich Gedanken. Heut zu tage ist nicht alles so ungefährlich. Du wirst langsam echt krank. Krankhaft Eifersüchtig. Vielleicht sollten wir eine Beziehungspause machen, damit du von deinem Trip mal wieder runter kommst. Weiß ja nicht was du heute noch vor hast, aber ich werde heut Abend weg gehen und zwar mit Raphi. Und dafür muss ich jetzt noch duschen und mich fertig machen. Deshalb ist es am Besten, wenn du jetzt gehst. Außerdem hast du mir grad derbst die Laune verdorben. Vor allem die Laune auf dich.“ Stoß sie Stu vor den Kopf. Und bevor er antworten konnte hatte sie schon die Tür geöffnet. Er wollte noch was sagen, doch sie schüttelte nur den Kopf und konnte einzelne T4ränen nicht mehr zurückhalten. Er warf noch einen letzten traurigen Blick auf Kris und lief die Treppe runter. Als sie die Haustür ins Schloss fallen hörte, schließ sie auch ihre Tür und glitt mit dem Rücken an der Wand die Tür hinunter. Warum vertraute Stu ihr in letzter zeit nicht mehr? Hatte Isa langsam geschafft was sie wollte? Dass sich alle von Kris abwenden und ihr zeigen, dass sie eine Abneigung gegen sie haben und ihre Veränderung nicht akzeptieren. Hatte sie es jetzt geschafft ihre Beziehung zu zerstören? Oder hatte Stu recht? Und sie empfindet für Raphael doch mehr als nur Freundschaft? Sie war sich mit dem nicht mehr sicher. Sie liebte Stu, ja, zumindest glaubte sie das. Doch so stark wie am Anfang war es nicht mehr. Und ja, sie findet Raphi süß. Sie liebt seine dunkelblonden etwas längere Haare, seine grünen Augen und sein breites lächeln. Immer wenn sie ihn sah lächelte oder lachte er sie an. Sie war immer glücklich und fröhlich, wenn sie mit ihm zusammen war. Mittlerweile hatte sie auch mehr mit Raphi gemeinsam als mit Stu, was auch oft Streit in der Beziehung hervorruft. Doch heißt das jetzt nicht das sie für Stu nichts mehr empfindet aber statt dessen für Raphi, oder doch? Sie wusste es nicht. Sie war sich ihrer Gefühle nicht mehr ganz im klaren. Sie nahm sich ihr Handy und schrieb Raphael. ‚Hey, klar komm ich mit kann mir doch GD nicht entgehen lassen. Nehm dein Angebot mit dem schlafen an. Bis nachher. Bye Kris` Sie warf das Handy aufs bett und ging ins bad zum Duschen. Dort würde sie jetzt sicherlich wieder einen klaren Kopf bekommen und Stu wird sich auch wieder beruhigen.

(5) Isas Sicht

Isa stand grad im Bad vorm Spiegel, als in Kris' Zimmer das Donnerwetter losging. Stu brüllte Kris an und Kris' Stimme hörte sich verdammt weinerlich an, als sie ebensolaut antwortete. Isa zuckte zusammen, und malte sich mit dem Kajalstift einen Strich über die Wange. "Mist verdammter!" meckerte sie und suchte ein Tuch um den Strich zu entfernen. "Tz was müssen die auch immer so streßen, hätte Stu auf mich gehört, hätten sie sich das jetz sparen können." murmelte sie halblaut vor sich hin. Dann begutachtete sie sich im Spiegel, sie trug ein enges Top, darüber eine Sweatjacke und eine enge Jeans, Gürtel, natürlich alles Markenklamotten und perfekt aufeinander abgestimmt.
Natürlich durften auch die großen glitzernden Ohrringe, eine Kette, und viele Ringe an den Fingern nicht fehlen. Außerdem hatte sie sich die Haare gestylt und war geschminkt als wollte sie in die Disco. Aber so gefiel sie sich. Ohne diese Aufmachung traf man eigentlich nie an. Auf Schmuck oder Make-Up verzichtete Isa nie, ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester, der machte es kaum was aus, Ungeschminkt und ungestylt auf die Straße zu gehen. 'kann man das wie sie immer rumläuft, überhaupt gestylt nennen?' fragte Isa sich und grinste. Dann knallte auch schon die Haustür zu und sie wusste das Stu grad abgehaun war. Normerlerweise war sie nicht schadenfroh udn könnte auch keinem Streit oder Streß. Aber war ihre Schwester normal? "Nö!" sagte sie laut.
Es klopfte an die Tür "hey Isa bist du dadrin? Mach ma bitte auf, ich muss mich beeilen!" seufzend öffenete Isa die Tür. "Du musst dich beeilen? Du machst dich doch eh nicht zurecht!" bekam Kris gleich zu hören. "Tja du aber schon, das reicht doch für 2 wie du dich aufstylst! Gehst in die Disco?!" "Haha. Nein ich geh zu Jay, Dvdabend, wenns dich so interessiert!" gab Isa gekünstelt lachend zurück. "Du gehst mit dieser Aufmachung zu Jay um nen DVD Abend zu machen?! Ey du bist doch auch nicht mehr ganz dicht! Das ist doch nicht mehr normal!" zeigte Kris ihr nen Vogel, aber Isa winkte nur ab "Wenn du Streß mit deinem Macker hast, brauchst den nicht an mir auszulassen, Sis. Bist ja auch selbst Schuld!" Damit verließ sie das Bad und ging in ihr eigenes Zimmer. Sie hörte noch wie Kris hinter ihr herbrüllte: "Macht es dir wenigstens Spass mir alles kaputt zu machen?? Na jetzt hast dus ja auch noch geschafft Stu auf deine Seite zu kriegen, werd doch glücklich!!" Isa schüttelte nur den Kopf und schloß ihre Zimmertür. Was bildete sich ihre Schwester eigtl ein?? Schnell verscheuchte sie die Gedanken und ging zum Telefon um Lee anzurufen. Es klingelte einige Zeit bis er Endlich dran ging. "hallo?" "Hey Süßer!" "Oh hey Schatz, Sam ist grad angekommen, deshalb hat das nen bisschen länger gedauert, sorry!" "Ach schon ok. Wollt dich nurnochma kurz anrufen, sehen uns ja erst morgen wieder!" "Ja stimmt freu mich schon voll auf morgen, zuerst machen wir uns nen schönen ruhigen Tag udn Abends dann ist der Gig, wird betsimmt Klasse!" "Ja freu mich auch schon voll drauf! Wird klasse morgen!" "Hier, ich muss jetzt mal schluß machen, Sam drängelt schon ungeduldig." "ja mein liebes Brüderlein. Na ich muss jetzt ja auch los, zu Jay wollen doch nen Filmeabend machen." "Haha, lass das Sam ma nicht hören! Stimmt ja, viel Spass wünsch ich dir, musst dir unbedingt Saw2 angucken!" lachte Lee. "Nee den guck ich mir mit dir an, du Angsthase!" lachte Isa back. "Kein prob, freu mich drauf!" grinste Lee. "Jaja, naja ok, ich mach mich dann auch los, wünsch dir auch viel Spass und feier schön." " ja danke, wünsch ich dir auch. Komm dann morgen Mittag zu dir. Lieb' dich Süße!" "Danke, ja freu mich. Ich lieb' dich auch Lee." Nachdem sie aufgelegt hatte, ließ Isa sich verträumt aufs Bett sinken, Lee war ihre große Liebe, da war sie sich ganz sicher. Mit ihm wollte sie immer zusammenbleiben, später einmal heiraten und Kinder kriegen. So stellte sie sich die Zukunft an Lee's Seite vor. Sie waren jetzt schließlich schon 2 Jahre zusammen und verliebt wie am 1. Tag. Seufenzend setzte sie sich auf und sah auf die Uhr. Es war 10vor 7, dann konnte sie noch in Ruhe ihre Sachen zusammensuchen und Ihre Tasche packen, wenn sie sich dann losmachte würde sie um 7 bei Jay sein, er wohnte schließlich nur 2 Straßen weiter.
Als sie fertig war ging sie runter, nahm ihren Schlüssel und machte die Haustür auf. Draußen stand schon Kris die auf Raphi wartete, der kam auch in diesem Moment mit seinem 'Auto' wenn man das so nennen konnte, an. Isa runzelte nur die Stirn und rief Kris, die grad einsteigen wollte, noch ein ironisches:"Viel Spass ihr beiden Süßen!" hinterher. Dann waren sie auch schon weg und Isa ging Richtung Jay.

(6) Kris' Sicht

Noch etwas verschlafen ging Kris in die Küche. „Morgen.“ Begrüßte sie Raphael, Dana und Kenz die am Tisch saßen. „Morgen.“ Murmelte Raphael mit noch halb zunen Augen. „Ihr seid schon zwei. Wir haben 3 p.m. und ihr sagt noch halb verschlafen `Morgen`. Lachte Dana. „War wohl eine lange nacht, was? Kommst aber trotzdem mit aufs Konzert oder?“ stupste Kenz Kris an. „War um halb sieben im bett, fragt jetzt aber nicht warum und dann konnte ich erst auch nicht einschlafen, obwohl ich recht müde war.“ „Kein Wunder, das ist normal nach solchen Festivals. Mir dröhnt mein Kopf immer noch etwas. Glaub geh jetzt erst mal duschen.“ Erklärte Raphael und verließ die Küche. „Wegen dem Konzert, Kenz, weiß nicht ob ich mitkomme. Hab eher weniger Lust heute noch Isa und Stu zu begegnen. Außerdem bin ich noch etwas fertig von der Nacht.“ „Mach dir wegen denen mal keine Sorgen. Du gehst nach Raphi erst mal duschen, ziehst was frisches an und machst dich fertig. Ich mach dir was zu essen und dann kommst du mit. Raphi fährt uns um 6 zur Halle. Und keine Widerrede. Du gehörst einfach dazu. Du warst bis jetzt bei jedem unserer Konzerte dabei und gut laufende Rituale soll man schließlich nicht unterbrechen.“ Munterte Kenz sie wieder auf. „Naja. OK. Ich gebe mich geschlagen.“ Grinste jetzt auch Kris. „Falls du noch etwas an Klamotten brauchst, weißt ja wo mein Kleiderschrank steht.“ Bot ihr Dana an. „Ja. Danke. Geh gleich mal schauen was ich anziehe.“ Nahm Kris das Angebot an und ging aus der Küche. Sie hatte gehört wie Raphael aus dem bad kam, packte ihre Klamotten und was sie brauchte zusammen und ging ins Bad. Die kalte Dusch tat jetzt gut. Sie betrachtete sich noch kurz im Spiegel. Ihre schwarze Baggy mit dem Pyramidengürtel, damit sie nicht runter rutscht, das khaki Top von Dana und eine schwarze Sweatjacke. Passt. Isa würde jetzt wohl rummeckern `Du gehst nicht auf eine Beerdigung sondern auf ein Hip Hop Konzert. Und außerdem hast du kein bisschen Stil.` aber Kris störte das nicht. Sie fand sie sah noch recht freundlich aus. Noch ein bisschen schwarzen Kajal und Mascara. Perfekt. Sollte sie ihre Haare offen lassen oder zusammen machen. Mhm, eigentlich egal. Sie kämmte sich noch mal ihre angeföhnten schwarzen Haare durch, machte sich ihren Haargummi ums Handgelenk und ging aus dem Bad. Sie packte ihre ganzen Sachen zusammen und räumte ihren Schlafplatz wieder auf. Jetzt war Raphis Zimmer wieder recht ordentlich. Kris schlüpfte in ihre Sneakers, nahm ihre Tasche und ging zu den anderen. „So bin jetzt fertig. Können los.“ Betrat sie die Küche. „Schön. Aber du isst jetzt erst mal und erst dann gehen wir.“ Drückte Kenz sie auf einen Stuhl und gab ihr einen Teller mit Pasta. Am Hintereingang der Halle hielt Raphael. Kenz und Dana stiegen aus und liefen gleich zum Eingang. Kris stieg aus und verabschiedete sich noch von Raphi. Sie umarmte ihn und gab ihm noch einen Kuss auf die Wange. In dem Moment kam auch grad Stu vorbei. Er schaute die beiden böse an. Und ging zum Eingang während er noch wütend „Achja, da läuft nix. Vergiss es. Es ist Schluss. Hoffe ihr werdet glücklich miteinander.“ Ihnen zu rief. Bei dem Gebrülle schauten Dana und Kenz sich noch mal um,. Stu lief wütend an ihnen vorbei. Mit einem besorgten Blick auf Kris stieg Raphael wieder in sein Auto und fuhr davon. Mit Tränen in den Augen schlürfte Kris zu den anderen zwei. Kenz nahm ihr ihre Tasche ab und ging schon mal in die Halle während Dana Kris erst mal in den Arm nahm. Nachdem sich Kris wenige Minuten später die paar Tränen weggewischt hatte ging auch sie mit Dana, nach deren drängen, mit in die Halle. Sie hatte zwar überlegt doch nicht mitzukommen und nach Hause zu gehen, doch schaffte es Dana sie doch noch zu überreden. Sam kam auch gleich auf sie zu und begrüßte erst mal seine lil sis. „Lass Stu jetzt erst mal in ruhe. Der braucht ein bisschen bis er sich wieder einkriegt. Der ist in letzter Zeit recht schnell auf 180, hat glaub ich Stress zu hause. Aber das wird wieder.“ Versuchte er seine Schwester aufzumuntern. „Das glaub ich nicht. Er hat grad Schluss gemacht und erfreut war er gestern auch nicht als ich meinte das ich zu Raphi gehe und eine Beziehungspause vorschlug. Und an allem ist nur Isa Schuld. Diese Schlange verpasst ja allen ne Gehirnwäsche und baut eine Armee gegen mich auf.“ Regte sich Kris gleich wieder auf. „Du solltest nicht immer gleich alles so schwarz sehen. Und das mit deiner Schwester ist auch zu übertrieben. Es stimmt das sie momentan mit deinen Einstellungen und einer Lebensart nicht zu recht kommt. Und das zeigt sie auch jedem und stellt es übertrieben dar. Doch hat sie bestimmt nicht vor deine Beziehung und dein Leben zu zerstören. Und Stu manipuliert, wie du es nennst, hat sie auch nicht. Du weißt genau dass er sich lieber seine eigene Meinung bildet. Und sein Verhalten und Gereiztheit kommt von anderen Problemen, da bin ich mir sicher. Auch zu und Jungs ist der in letzter Zeit so. Nehm das nicht persönlich.“ Er nahm seine Schwester kurz in den Arm und musste dann zum Soundcheck. Die anderen ignorierten Kris mehr oder weniger. Der Streit zwischen ihr und Stu schien sich schnell herumgesprochen zu haben. Kris ging mit Dana nach hinten in die Halle und schaute den Jungs beim Soundcheck zu.


(7) Isa's Sicht

Isa setzte sich müde im Bett auf und sank zugleich stöhnend wieder in die Kissen zurück, sie hatte tierische Kopfschmerzen... vllt war die Nacht doch etwas zu lang gewesen? Zuerst hatten Jay und sie sich bei Jay 2Filme angeguckt und hatten dannach noch beschloßen, durch ein paar clubs zu ziehen. Um 6 hatte Jay sie schließlich nach Hause gebracht, sie war sofort aufs Bett gefallen und eingeschlafen. Sie beugte sich zu ihrem Nachttisch und sah auf dne Wecker. "Oh schon 11 .." murmelte sie vor sich hin und stand langsam auf. Ebenso langsam schlurfte sie die Treppe runter und ging in die Küche um sich einen starken Kaffee zu kochen und sich ein paar Kopfschmerztabletten zuholen. Sie legte alles bereit und ging ins Bad um erstmal Kalt zu Duschen und sich abzuschminken, was sie in dre nacht nicht mehr geschafft hatte. Als sie fertig war zog sie sich irgendwelche Klamotten an und verzichtete sogar auf das make-up und verließ das Bad. So schlecht ging es ihr schon lange nicht mehr.Sie hörte die Haustür zuklappen und als sie in die Küche kam, kam Sam ihr entgegen. er sah genauso schlimm aus wie sie sich fühlte. "hey morgen Isa!" sagte er in normaler Lautstärke und verzog im selben Moment das Gesicht vor Schmerzen. "Oh nicht so laut bitte!...ich hab auch Kopfschmerzen!" antwortete sie fast flüsternd. "bist du jetzt grad erst nachhause gekommen??" "ja sind erst vor 2 stunden wiedergekommen, haben uns bei Lee hingelegt un jez bin ich hier.." antwortete Sam und ließ sich fertig auf dne nächsten Stuhl fallen. Da Isa wusste, dass ihr Bruder das Gleiche auch für sie tun würde, quälte sie sich vom Stuhl hoch, nahm 2 Tassen aus den Schrank, füllte beide mit dme frischen Kaffee, nahm die Kopfschmerztabletten und stellte beides auf den Tisch. Sam warf ihr einen dankbaren Blick zu, auch wenn der etwas schmerzverzehrt ausfiel. So saßen sie eine ganze Weile, tranken ihren Kaffee, nahmen die halbe Packung der Tabletten und rührten sich nicht. Bis Sam irgendwann zur Wanduhr sah und zusammenzuckte.: "Oh Gott, es ist ja schon 1 Pm! Ich sollte doch schon längst zum Soundcheck sein! oder nee warte... könnte auch um 4PM sein... oder do 5 PM?? Shit....Isa!!!!" Die grinste leicht, da die vielen Schmerztabletten und der Kaffee langsam Wirkung zeigten. "Zum Glück bin ich nicht wie du, dann könnt ich jez no net ma wen anrufen um nachzufragen, weil ich die nummer vergessen hätte!" Sam lächelte sie nur müde an. "Du ich glaub echt, du verträgst das feiern nicht, mir gehts i-wie schon wieda besser!" fügte sie noch hinzu während sie nach dem Telefon griff und eine Nummer und wähte. "oh Lee brauch ich wohl net anzurufen...dem gehts wohl genauso wie dir!" grinste sie und wählte schließlich Mus Nummer. Der ging gleich nach dem 1.Klingeln ran, "Hey lauerst du jetzt schon neben dem Tele und wartest das dich wer anruft?" lachte Isa los. "Heya Süße! Haha nee, aber die jungs rufen im 5-Minutentakt an und wollen wissen, wann, wie, wo, und warum Probe, Soundcheck und Gig ist!" "Ahja kann ich mir denken, du hast es grad mit Aufzählungen nä? Dann kannst gleich weitermachen, ich ruf nämlich für Sam an, weil der au nix mehr weiß!" Mus lachte los, er war es eigtl schon gewöhnt, dass die Jungs die Daten der Auftritte und Proben laufend vergassen und er der einzigste war der sich sowas merkte. "Na aber is ja kein Prob, hab das eben ja schon 7 Mal wiederholt, komisch Lee hat noch gar nicht angerufen!" Auch Isa ließ sich von Mus Lachen anstecken. "Ja Lee und Sam warn heute Nacht feiern un sind erst vorn paar Stunden nachhause gekommen, seitdem sitzt Sam hier vor seinem Kaffee und bewegt sich nicht!" "Oh naja dann kannst es Lee ja gleich mit ausrichten, also proben werden wir nicht, haben wir ja gestern und die Woche davor, Soundcheck reicht, un der ist im Trax55, um 6. Un das Konzert fängt um 9 an. Also habt ihr noch Zeit. Aber wär ganz Gut wenn die Jungs schon so gegen 5 da sein könnten. Dann hätten wir bissel mehr Zeit un die kommen eh immer zu spät!" Das Trax 55 war eine riesige Konzerthalle, eine der Berühmtesten in ganz London, die wichtigsten Konzerte fanden dort statt, den Namen hat sie wohl zu verdanken, dass sie in der Nähe vom Bahnhof stand. "Ja ok danke, dir Mus. ich richte es ihnen aus, un schick die dann um 5 los, die sind dann bestimmt um 6 da!" lachte sie. "jaa das wär ma ne Idee! Na ok, dann lass ma Schlußmachen, sehn uns ja nachher! Bye!" "Ja byee!"
Nachdem sie aufgelegt hatte, fing sie an, die leeren Tassen und die Tablettenpackungen, wegzuräumen. Sam hatte sie mittelerweile Bescheid gesagt wann er wo sein musste, und der war erstma duschen gegangen.
Es klingelte an der Tür und Sam rief von oben: "Machst du ma auf? Wenns für mich ist, sag dass ich dusche, aber bald fertig bin!" "Ja Sam ist klar!" rief sie zurück und machte schwungvoll die Tür auf, davor stand ein ziemlich durch den Wind aussehender Lee. "Hey Schatz! Na ist wohl doch später geworden nä!" smilte Isa ihn an. "Äh könnte man so sagen...Boah bin ich fertig...!" antwortete er und gab ihr nen Kuss. "Ja sieht man. Was hälst du von wenn wir heute bis zu euren Auftritt einfach nurn bissel relaxen?" Lee sah sie dankbar an:"ja das wär toll! Oder halt wart ma, weiß gar nicht wann wir da sein müssen, glaub ich muss nochma Mus anrufen!" Isa grinste. "Nee brauchst du nicht. Hab ich schon. Ihr sollt um 5 Im Trax55 sein, um 6 ist dann Soundcheck." "Oh, du bist echt die Beste!" grinste Lee und gab ihr noch nen Schmatzer auf die Wange.
Sie entschieden sich dafür mit Sam im Wohnzimmer DVD zugucken. Es dauerte nicht lange und Isa war eng
an Lee gekuschelt, eingeschlafen.
"Isa, aufwachen, wir müssen gleich los!" Sie machte die Augen auf und blinzelte Lee an :"Hm?" "Na aufwachen Süße! In 15min gehts los!" "Was? Mist! Das Schaff ich nie!" schreckte sie hoch und sprang vom Sofa auf. "Ich muss mich doch noch fertig machen!" So schnelle wie nur möglich rannte sie zu ihrem Kleiderschrank und riss ein paar Klamotten raus, 1 enge helle Jeans, 1 schwarzes Top mit tiefen Ausschnitt und länger geschnitten und ein paar hochhakige, spitze, schwarze Stiefel, die sie über der Jeans tragen wollte, zog sich schnell aus und die andren Klamotten an. Dan gings ab ins Bad. In einer Rekordzeit von 10 Minuten schminkte Isa sich komplett mit Make-Up, Puder, schwarzen Kajal,schwarzen Maskara, schwarzen Lidschatten und Lipgloss. In die Haare knetete sie sich noch schnell Gel rein und fertig war sie. Sie schnappte sich noch schnell die Handtasche, die von gestern noch fertig gepackt neben ihrem Bett stand, und rannte runter zu Lee und Sam. Alle beide guckten sie entgeistert an "Äh Isa??" kam es von beiden wie aus einem Mund. "Was denn? Bin ich net standesgemäß angezogen?" zickte sie zurück, weil dieser Satz sie so an Kris erinnerte, die den auch immer benutze um Isa zu sagen, das sie angeblich zu nuttig angezogen war. "Ach quatsch, du siehst gei...äh toll aus...!" verhaspelte Lee sich und fing an zu kichern. "Aber wir wundern uns über deine Geschwindigkeit! Du warst doch nur 15 min oben!" "Na kannste ma sehn, kann mich eben auch beeilen wenn ich will!" grinste sie zurück.
Um halb6 waren sie dann endlich an der Halle, denn sie hatten eine dreiviertelstunde für einen relativ kurzen Weg gebraucht und waren leicht gestreßt. Allerdings besserte sich Isa's Laune schlagartig als sie sah das Julia, Jay, Jen und Chris auch gerade ankamen. Kaum hatte Lee den Wagen geparkt, sprang sie auch schon raus und lief auf ihre Freundinnen und deren Boyfriends zu. Jen und Ju sahen sie mit großen Augen an und brachen dann gleichzeitig in lautes Gelächter aus. Die Junsg verdrehten nur die Augen, das waren sie schon gewöhnt von den Girls. Isa machte aus Spaß einen Bogen um Jen udn Ju die vor lachen schon fast am Boden lagen und ging erstma auf Jay und Chris zu. "Heya! Sag ma was habtn ihr denen gegeben?!" grinste sie und gab beiden nen Kuss auf die Wange. "Keine Ahnung, aber die sind doch immer so drauf, muss an der Luft liegen!" grinste Jay zurück. "Isa... du siehst so... naja...aus wie Kris!" Jen die sich einigermaßen beruhigt hatte, prustete gleich schon wieder los. Auch Isa konnte sich das grinsen nicht verkneifen, Jen und Ju liebten es Isa mit Kris aufzuziehen, und taten dies bei jeder Gelegenheit. Isa kannte dies schon und im Endeffekt führte dies drauf hinaus, über Kris abzulästern. "Ich? Ich bin stylisch angezogen, Kris hingegen...ist eher nicht stylisch angezogen!" die 3 kicherten los. Im Hintergrund hörte man Lee zu dne andren Boys sagen: "Na seid ihr auch mal wieder stehengelassen worden?!" "Haha, aber du Lee! Isa ist grad auch nicht bei dir!" konterte Jay und die Jungs lachten, sie waren von dne Mädchen schon gewöhnt, wenn die zusammenwaren, waren sie abgemeldet. "Na lasst uns mal reingehen, sonst kriegt Mus nochnen Anfall!" meinte Sam und sie machten sich auf den Weg zum Hintereingang. Sie gingen erstmal zur Gaderobe der Boys um die Sachen dort abzulegen und dann zur Bühne wo die andren Jungs damit beschäftigt waren das Equipement und so aufzubauen, dies taten sie immer selber, da sie die teure Anlage keinen Bühnenarbeiter anvertrauten,aus Angst das etwas kaputt gehen könnte. "Hey schön das ihr auch mal kommt!" rief Mus und kam auf sie zu, die Girls begrüßte er mit Kuss links, Kuss rechts auf die Wange und die Boys mit Handschlag. "Na wie ich sehe sind wir nicht die letzten!" meinte Sam und sah zu Marcel, Olli und Tommy, die sich einen Weg ducrh die Kabel bahnten um die Nadren begrüßen zu können. "Na ihr kennt doch Stu und Kenz, deren Minimum im Zu spät kommen liegt schließlich bei ner Stunde!" rief Tommy lachend und auch alle andren stimmten mitein. Die Jungs widmeten sich wieder dem aufbauen der Anlage, was sie zu 8 in 10Minuten bewältigten. Da sie mit dem Soundcheck noch nicht anfangen konnten, weil Stu und Kenz immernoch nichr da waren geselten sie sich dann zu dne Girls, die auf einem der Tische am Rand der Halle, saßen, tuschelten und die Jungs beim aufbauen beobachtet hatten. Sie redeten eine Weile, bis sie durch das Zuknallen der Tür unterbrochen wurden und Stu ziemlich sauer in die Halle stürzte. "Lasst mich einfach in Ruhe!" schmetterte er ihnen gleich entgegen bevor überhaupt i-wer etwas sagen konnte und ließ sich am Rand des Tisches, neben Isa nieder. Nachdem alle Stu noch ein paar besorgte Blicke zugeworfen hatten, widmeten sie sich wieder ihren Gesprächen, denn sie wussten, in so einer Situation sollte man Stu wirklich besser in Ruhe lassen. Isa drehte sich um und sah Stu eine Weile an, bis sie ihn einfach in den Arm nahm. Er ließ es sich gefallen und sie merkte wie er an ihrer Schulter weinte. "Hey ist doch ok!" tröstete sie ihn. "Verdammt, wieso macht sie das? Ich lieb sie doch!"schuchzte er. Nach ein paar Minuten hatte er sich wieder beruhigt und wischte sich die Tränen ab. In dem Moment kam Kenz rein und Stu sprang vom Tisch auf: "So Boys, da jez alle da sind, lasst ma starten mitn Soundcheck!" rief er übermütig und wirkte vollkommen locker und wollte zur Bühne gehen, vorher abre drehte er sich nochmal zu Isa um: "Kann ich nachher mal mit dir reden? Wär voll lieb." Sie nickte nur und damit war die Sache erledigt. Langsam standen die Boys vom Tisch auf um sich Richtung Bühne zu begeben, aber vorallem Jay und Chris konnten sich von den Girls nicht losreißen. Als dann Kris und Dana endlich nachkamen, sah Isa wie Sam sofort auf sie zuging, aber kurz darauf als Sam, zur Bühne musste, wurde bemerkbar das sie nicht bei allen so beliebt war.



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